Bundestags-Diäten: Und wann folgt hier die Demokratie?

Jetzt mal ehrlich Leute!

 

Es kann doch nicht sein, dass einer der bestbezahltesten Berufe Deutschlands über die eigenmächtige Erhöhung ihrer Gehälter nachdenkt?! Die Bundestagsabgeordneten haben scheinbar gerade nichts Besseres zu tun, als noch mehr Geld für sich zu fordern. Aber man muss die armen Politiker ja auch mal verstehen. Ein Typ Mensch, der es gewohnt ist, sich jeden Tag selbst zu zelebrieren hat es gerade schwer. Er muss verzweifelt gegen die olympischen Spiele in Russland, die Proteste (oder besser gesagt bürgerkriegsartigen Zustände) in der Ukraine und dem Anti-Europa Votum der Schweiz gegenankämpfen. Da kann man aus Frust und seiner Depression heraus schon mal statt 9000€ im Monat mindestens 9900€ fordern, ob man es nun wirklich braucht oder nicht...

 

Ich will jetzt hier auch nicht sagen, dass unsere Politiker den ganzen Tag nur rumsitzen, Däumchen drehen und Kaffee trinken, aber wenn Personen sich durch Gehalt, Postengelder und Auftritte knapp 15.000€ im MONAT verdienen und dann noch die Frechheit besitzen den Fiskus um Steuergelder zu betrügen, kann man doch mal die berechtigte Frage nach dem Gewissen der "Vertreter des Volkes" stellen. Und wenn von diesen Personen, die mit dem Geld nichts Sinnvolles anfangen zu wissen (sowohl im privaten, wie auch im beruflichen), die Forderung nach mehr Geld zum Betrügen und Lügen ausgesprochen wird ist es an der Zeit am Verstand unser Abgeordneten zu zweifeln.

 

Und hier fange Ich an mit dem Schweizer Volksabstimmungssystem zu sympathisieren. Auch wenn ich es gestern noch in der Luft hätte zerreißen können, bin ich bei diesem Punkt nicht wie von Experten vorgeschlagen für eine Diätenkopplung an die aktuelle Lage des BIP oder ähnlichem. Auch wenn dies zumal ein richtiger Schritt ist, hat er für mich nicht die ausreichende Wirkung. Man sollte, und nun komme ich auch zu meinem in der Überschrift versprochenem Mehr-Demokratie Vorschlag, ein Grundeinkommen der Abgeordneten festlegen, z.B. bei 4500-5000€ im Monat, was immer noch viel Geld wäre und zum "überleben" reichen würde. Alles da drüber sollte am Wahltag von den Wahlberechtigten entschieden werden. Mit einer Frage: Zu wie viel Prozent sind sie mit der Arbeit des letzten Bundestages zufrieden? Und dann als Wahlmöglichkeiten eine Zehnerstaffelung von 0% bis 100%. Der am Ende ermittelte Durchschnitt ergibt dann einen Bonus von % an € eines Monats x Monate der Legislaturperiode.

 

Diese "Diätenerhöhung" wäre zumindest Demokratisch und vom Volk bestimmt!

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